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Euro 2008

Antirassismus

Unite Against Racism at UEFA EURO 2008TM

FairPlay-vidc koordinierte 2006 das bereits bei der EURO 2004 in Portugal erfolgreiche Antirassismussprogramm von FARE - Football Against Racism in Europe, das in Zusammenarbeit mit dem ÖFB, dem Bundeskanzleramt -  Sektion Sport und mit Unterstützung der UEFA durchgeführt wurde. Das Programm konzentriert sich auf präventive Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball und wird bei der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich ebenfalls zur Anwendung kommen.

 


Antirassismusprogramm bei der UEFA EURO 2008TM

FARE – Football Against Racism in Europe ist ein langfristiger Social Responsibility Parnter der UEFA. In diesem Kontext wurde FARE von der UEFA beauftragt, bei der UEFA EURO 2008™ ein präventives Programm gegen Diskriminierung, Rassismus und zur Betreuung von Fans durchzuführen.

 

Das Antirassismusprogramm bei der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft, das von FairPlay-vidc in Kooperation mit FARE geleitet und durchgeführt wird, ist eine Fortsetzung bereits bestehender interkultureller und transnationaler Projektaktivitäten von FairPlay-vidc.

 

Botschafter gegen Rassismus

Eine Reihe von ehemaligen, namhaften Sitzenspielern werden als Botschafter unsere Arbeit unterstützen. Sie werden ihre Bekanntheit z.B. bei unserem geplanten Reception Event einsetzen.

 

Lobbying

Zum Auftakt der Fußball-Europameisterschaft wird am 7. Juni in Basel ein groß angelegter Reception Event stattfinden, an dem alle wichtigen AkteurInnen der UEFA, des EURO 2008 SA, der EU und der Host Cities anwesend sein werden. Dabei wollen wir unser Programm an porminenter Stelle präsentieren und die Gelegenheit nutzen, MultiplitkatorInnen und Medien auf unsere Aktionen nochmals verstärkt hinzuweisen.


Spot

Ein kurzer Spot, der Diversität und Diskriminierung im Sport thematisiert, wird in allen Stadien bei allen Spielen und in den Public Viewing Bereichen gezeigt.

 

Streetkick-Tour

Fan-Turniere im Rahmen der EURO sollen Jugendliche, Fans aller Nationen und österreichische und schweizerische MigrantInnen ansprechen. Die so genannten Streetkicks dienen dabei als Medium, Diskriminierung und Antirassismus auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Die Tour wird in allen österreichischen Host Cities (Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg, Wien) und in Genf Station machen.

 

Materialien

Ein Trainingsguide für die Stewards und das Sicherheitspersonal in den Stadien wird produziert. Er enthält populäre und weniger bekannte Symbole und Elemente rassisitscher und neo-nazistischer Ausprägung. Damit werden einerseits die Stadienverantwortlichen sensibilisiert und anderseits dafür gesorgt, rassistische Aktionen zu einem frühest möglichen Zeitpunkt zu stoppen. Mehr als eine Million Matchtickets werden ebenfalls mit dem Antirassismus-Sujet versehen sein.

 

Das Fanzine wird in Englisch, Französisch und Deutsch produziert und in allen Host Cities und bei allen Spielen zur Verfügung stehen.


In den Stadien

Die Stewards werden mittels ihren Überziehwesten die „Unite Against Rasim“- Message durch alle Stadien tragen. Eine Bandenwerbung (gesponsert von Hublot) wird zum Einsatz kommen.


Semifinale

Die Semifinali stehen unter dem Motto „Unite Against Rasim“, zu sehen wird dies auch auf den Vidiwalls in den Stadien sein. Die Teamkapitäne werden vor dem Anpfiff zu Fairplay und gegen Rassismus aufrufen. Auf großen Fahnen wird die Botschaft von FARE "Unite Against Racism" unübersehbar sein. Alle ZuschauerInnen werden in eine Choreographie einbezogen, die Diskriminierung und Rassismus im Fußball thematisiert.

 

News-Artikel zum Thema auf www.fairplay.or.at:

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