Die diesjährige FARE-Aktionswoche wurde am 17. Oktober mit mehreren EURO-Qualifikationsspielen eingeläutet – ein Höhepunkt im Kampf gegen Rassismus acht Monate vor dem Anpfiff der UEFA EURO 2008TM in Österreich und der Schweiz.
Aktionen bei Qualifikationsspielen zur EURO 2008
Beim Spiel Bosnien-Herzegowina gegen Norwegen präsentierten die Spieler ein Transparent mit der Aufschrift „Nein zum Rassismus, stoppt Nationalismus“. In Malta trugen Kinder T-Shirts mit einer antirassistischen Botschaft und auch die Spieler der Mannschaften von Malta und Moldawien nahmen an der Aktion teil, indem sie dem Rassismus beim Einlaufen die rote Karte zeigten. Beim Spiel Irland gegen Zypern trugen die Mannschaftskapitäne „Vereint gegen Rassismus”-Armbinden und Kinder trugen ein riesiges Antirassismus-Transparent aufs Spielfeld. Ähnliche Aktivitäten fanden in Kiew statt. Dort wurde vor den Spielern der Ukraine und den Faröer Inseln ein Transparent mit einer Antirassismus-Botschaft ausgebreitet.
Weitere Aktivitäten fanden im Rahmen der Qualifikationsspiele Niederlande-Slowenien und Deutschland-Tschechien statt.
Zusätzlich zu den EURO-Qualifikationsspielen, kennzeichneten Aktivitäten beim Freundschaftsspiel zwischen Österreich und der Elfenbeinküste in Innsbruck den Beginn der FARE-Aktionswoche. Fans im Stadion zeigten Choreographien und Kinder trugen T-Shirts mit dem Slogan „Ein Ball, eine Welt". Die Aktivitäten der FARE-Aktionswoche wurden über die Stadionlautsprecher offiziell angekündigt. Darüber hinaus wurde den Fans eine Aufführung der Ayakata Dance Group geboten.
FARE-Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im europäischen Fußball
Die FARE-Aktionswoche ist der Mittelpunkt der symbolischen Einstellung des europäischen Fußballs gegen Rassismus und Diskriminierung. Alle Ecken des Kontinents sind von der Botschaft betroffen. Von den großen Fußballnationen des Westens, über die lebhaften Fankulturen des Südens, bis hin zu den alten Hochburgen Ost- und Mitteleuropas.
Die Aktivitäten sollen das Bewusstsein für das Problem schärfen und die Entschlossenheit des Fußballs unterstreichen, dieses anzugehen. Die Initiativen werden von an der Kampagne teilnehmenden NROs, Fangruppen, Vereinen, nationalen Vereinigungen, ethnischen Minderheiten, Jugendgruppen und Schulen geleitet.
Insgesamt fanden etwa 1.000 Aktivitäten in 37 europäischen Ländern statt.

