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OLYMPIA – Chancengleichheit im und durch Sport

Die Initiative FairPlay ist Projektpartnerin im OLYMPIA-Projekt. Das OLYMPIA-Projekt ist eine von der Europäischen Kommission (Generaldirektorat Bildung und Kultur) geförderte vorbereitenden Maßnahme im Bereich Sport, die mit den

im „Weißbuch Sport“ definierten Zielen und Prioritäten korreliert.

 

 

PROJEKTKONTEXT

 

Aus dem EU-Aufruf zur Projekteinreichung:
„Obwohl die Zahlen differieren und nicht in allen Mitgliedstaaten verfügbar sind, sind Frauen im Sport, was die Teilnahme an der Organisation und der Verwaltung von Sportaktivitäten sowie Führungspositionen im Bereich des Sports anbelangt, in unterschiedlichem Ausmaß unterrepräsentiert. Im Rahmen des Fahrplans für die Gleichstellung von Frauen und Männern (2006-2010) fördert die Kommission das Gender Mainstreaming in allen sportbezogenen Aktivitäten, wobei dem Zugang von Frauen zu Positionen mit Entscheidungsbefugnissen im Sport besondere Bedeutung beigemessen wird.“

(http://ec.europa.eu/sport/calls-for-proposals/call2109/pa_call_full_text_de.pdf)

 

Außerdem liegen weitere Hauptinteresse des Fahrplans für die Gleichstellung von Frauen und Männern auch auf der Überwindung aller Formen von sexistischer Gewalt und Stereotypen im Sport.

 

ZIELE

 

Die vorherrschenden Strukturen im Sport sind an männlicher Herangehensweise, männlichen Bedürfnissen und Werten ausgerichtet. Diese Strukturen und die dahinterstehenden Mechanismen gilt es nicht nur zu hinterfragen, sondern auch auszuhebeln. Resultierende Veränderungen sollen es Frauen ermöglichen, ihr Recht auf sportliche Aktivitäten wahrzunehmen, berufliche Möglichkeiten als aktive Sportlerinnen auszuschöpfen, Führungspositionen in Sportverbänden und Sportvereinen einzunehmen. Allerdings ist ein Aufbrechen offener und struktureller sexistischer Diskriminierung nur dann möglich, wenn kontinuierlich an der Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern gearbeitet wird und versprochene Maßnahmen nicht nur Lippenbekenntnisse darstellen.

 

Das OLYMPIA-Projekt macht es sich unter anderem zur Aufgabe ein Netzwerk zu formieren, das Informationen über Strukturen diverse Sportorganisationen zusammenträgt und analysiert, um Muster sexistischer Diskriminierung sichtbar

zu machen. Außerdem will das Projekt:

 

  • jene Hindernisse sichtbar machen, die Frauen den Zugang zu professionellen Sportkarrieren verstellen;
  • Forschung und Analyse forcieren, die neue gendergerechte Organisationsmodelle entwickelt, den Austausch über Best Practice sowie vorherrschende Problemfelder fördert;
  • die Charter of Women in Sport überarbeiten, die bereits 1985 an die damalige EG überreicht wurde, und die sich nun auf die Festschreibung von gendergerechten Strukturen im Sport konzentrieren wird.

 

HAUPTAKTIVITÄTEN

 

In fünf Projektstufen sollen folgende Aktivitäten durchgeführt werden

  • Animation: knüpfen eines europäischen Netzwerks bestehend aus öffentlichen Stellen, Bildungseinrichtungen, Forscher/innen und NGOs
  • Mapping: Zusammenstellen einer Forschungsgruppe, deren Aufgabe es ist, die Komplexität der bestehenden Situation aus verschiedenen Gesichtspunkten zu analysieren: Welche Faktoren bestimmen auf welchen Ebenen, warum und wie sexistische Diskriminierung im Sport; Best Practice Beispiele sollen identifiziert werden.
  • Planning: Veranstaltung thematischer Round Tables mit Beteiligung sowohl relevanter Stakeholder/innen, also auch Expert/innen um Mittel, Methoden, Strategien und Prozesse zu definieren, um sexistische Diskriminierung im Sport zu überwinden.
  • Awareness Raising: Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung bei Medien, relevante Stakeholder/innen, Manager/innen, Organisationen, Sportler/innen und Verbänden sowie in der Öffentlichkeit
  • Promotion: Verteilung der Resultate und Ergebnisse, Organisation von Veranstaltungen, Präsentation der Projektergebnisse in Brüssel vor Vertreter/innen der EU.

 

Laufzeit: 15 Monate; 7. Jänner 2010 – 31. März 2011

 

Projektträgerin: UISP (Unione Italiana Sport Per Tutti)

 

Projektpartner/innen:

VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (Österreich)
LICRA – Ligue Internationale Contre le Racisme at l’Antisemitisme (Frankreich)
ISCA – International Sport and Culture Association (Dänemark)
Universität Kopenhagen, Fakultät für Sportwissenschaften (Dänemark)

 

Weitere Informationen zum OLYMPIA-Projekt finden sich auf der offiziellen Projektwebsite: www.olympiaproject.net

 

Das OLYMPIA-Projekt wird gefördert von der Europäischen Kommission (DG Education and Culture) als "Preparatory Action in the Field of Sport".

 

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OLYMPIA-Project
UISP - Unione Italiana Sport Per Tutti
LICRA - Ligue Internationale Contre le Racisme at l’Antisemitisme
ISCA - International Sport and Culture Association
Universität Kopenhagen
Directorate General Education and Culture