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Streetkick

Fußball spielen kann man überall – am Rasen, in der Sporthalle, im Wohnzimmer (zumindest solange Mama und Papa nicht da sind!) und auf der Straße. Ein Extra-Kick beim Straßenfußball ist das Spielen im aufblasbaren Streetkick-Court. FairPlay setzte einen solchen bereits bei der WM 2006 und bei der EURO 2004 und 2008 ein und ging damit auf Tour durch alle Host Cities.

Die Idee von FairPlay-Streetkick ist es, Fußballfans, Jugendliche und lokale MigrantInnen gemeinsam Straßenfußball anzubieten. Die antirassistische Methode „Streetkick“ geht davon aus, dass das gemeinsame Fußball spielen fremdenfeindliche Spannungen reduziert und das gegenseitige Verständnis fördert. Fans und Jugendliche unterschiedlicher Nationalität und ethnischer Herkunft treten ohne Vorlaufzeit in direkte Interaktion und lernen sich dabei kennen – Grundvoraussetzungen für Respekt und interkulturellen Dialog.

  • Der aufblasbare Court ist innerhalb von 10 Minuten nach Eintreffen am Spielort bespielbar.
  • Das nur 15 x 10 m große Spielfeld bietet Platz für interessante Matches von 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 SpielerInnen.
  • Das Spielfeld passt leicht auf eine 20 x 15m große Fläche und erlaubt die Durchführung des Events auch auf sehr kleinen Plätzen.
  • Die weichen, aufblasbaren Banden garantieren ein gefahrloses Spielen. Die Banden haben 1 m Durchmesser und werden durch eine elektrisch betriebene Luftpumpe in Form gehalten. Zur Stromversorgung dient ein beigestellter Mini-Generator oder ein Netzanschluss vor Ort.
  • Streetkick kann auf relativ unebenen Flächen gespielt werden, Voraussetzung ist ein fester Untergrund (Asphalt, Steinplatten, Rasen). Um Verletzungen durch Rutschen oder Umknicken zu vermeiden, sollte der Untergrund möglichst flach und eben sein.

  • FairPlay-Streetkick
  • FairPlay-Streetkick

Kennt ihr eigentlich die Fair-Play-Streetkick-Regeln? Nein?!! Dann wird’s Zeit!Ein Spiel dauert 7 Minuten, kein Seitenwechsel. Mitmachen können bis zu 6 SpielerInnen pro Team, Burschen und Mädchen gemischt. Auswechslungen sind laufend möglich. Kein Torwart. Es gibt auch keine SchiedrichterInnen, aber sogenannte TeamerInnen, die Spielregeln und Punktvergabe gemeinsam mit beiden Teams besprechen.Vor dem Spiel kommen die Teams zusammen und denken sich gemeinsam 3 zusätzliche Fair-Play-Regeln aus, die während des Spiels eingehalten werden. Die können ruhig auch etwas verrückt sein, wie z.B. eine kleine Hip-Hop-Einlage nach jedem Tor (auch bei Gegentoren!) oder ein Handkuss mit Verbeugung für die TorschützInnen. Der Gewinner nach Toren erhält 3 Punkte, der Verlierer nach Toren 1 Punkt. Bei Unentschieden gibt es 2 Punkte je Team. Für die Einhaltung der Fair-Play-Regeln kann jedes Team noch zusätzlich bis zu 3 Punkte absahnen. Die Entscheidung darüber treffen beide Teams gemeinsam.

 

3 Fair Play Punkte: wenn ein Team alle 3 Agreements einhält und besonders fair spielt.
2 Fair Play Punkte: wenn ein Team alle 3 Agreements einhält, jedoch nicht vollkommen fair spielt.
1 Fair Play Punkt erhält ein Team, wenn nur ein Teil der Agreements eingehalten werden.
Kein Fair Play Punkt, wenn keines der Agreements eingehalten oder grob unfair gespielt wird.


Klingt kompliziert? Ist es nicht. Ihr könnt es selber ausprobieren: unabhängig davon, auch ohne Teamer/innen. Macht euch einfach vor dem Spiel 3 zusätzliche Fair Play Regeln aus, an die ihr euch hält und beobachtet, was passiert.

  • FairPlay-Streetkick
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